Filmrezensionen zu Feuer bewahren – nicht Asche anbeten

Lilo Weber
> Vom Feuer beseelt
Neue Züricher Zeitung, 23.06.2016
Er folgt dem Atem der Ballette des Künstlers – darin liegt die aussergewöhnliche Qualität dieses Films.

Marianne Mühlemann
> Visionär mit Bodenhaftung
Der Bund, 07.05.2016
Das Vertrauen zwischen der Filmemacherin und dem Choreografen ermöglicht eine Nähe und Offenheit, die den Film zum kostbaren Dokument macht.

Eva-Elisabeth Fischer
> Gruppenmensch und Einzelgänger
Süddeutsche Zeitung, 18.02.2016
Schläpfer will auch bei den Frauen Kraft sehen, nicht verhungerte Grazie.

Georg Beck
> Feuer Bewahren
Oper & Tanz, 2016/ 02
Dass dieses den Tanz wie einen genialen Tänzer feiernde Künstlerporträt mit „Deep Field“ in der Gegenwart, im Zeitgenössischen ankommt, ist eine ausgesprochen glückliche Dramaturgie.

Gisela Sonnenburg
> Das Dazwischenschweben
Junge Welt, 16.02.2016
Für Leute, die sich zwar gern mit Kunst beschäftigen, in der Ballettszene aber neu sind, ist dieser Film eine prima
Einstiegsdroge. Sehr schön ist ein Solo von Marlúcia do Amaral. Schon dafür würde der Film lohnen.

Daniella Baumeister
Wunderbare Innenansichten
hr2, Kulturcafé, 12.02.2016
Wunderbare Innenansichten eines wahren Künstlers, eines Revolutionärs des Balletts.

Anne-Katrin Müller
> Feuer bewahren – nicht Asche anbeten
Kunst+Film, 12.02.2016
Häufige Orts- wie Themenwechsel und gutes Gespür für Rhythmus machen den Film lebendig und abwechslungsreich. Selten bringt ein Dokumentarfilm modernen Tanz, die zugleich körperlichste und abstrakteste aller Bühnenkünste, dem Zuschauer so nahe.

Frank Schmidke
Faszinierendes Portrait des Ballett-Choreografen Martin Schläpfer
Hamburger Morgenpost, 12.02.2016
Kurzweilige Interviews, aufschlussreiche Blicke hinter die Kulissen und wunderbar gefilmte Tanz-Aufführungen fügen sich zu einem sehr stimmigen Film zusammen.

Stefan Schmöe
> Nähe und Distanz
Online Musik Magazin, Februar 2016
Das große Finale dieses beeindruckenden Dokumentarfilms kreist um die Uraufführung von Deep Field, ein Stück, für das die Musik eigens komponiert wurde (und von niemand Geringerem als Adriana Hölszky).

Bettina Schulte
> „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten": Sich nie einrichten
Badische Zeitung, 12.02.2016
Eine behutsame Liebeserklärung an einen großen Künstler.

Sylvia Schreiber
> Dokumentarfilm über Choreograf Martin Schläpfer
11.02.2016, BR Klassik
Der Funke springt über! Auch wenn man mit Ballett nichts am Hut hat. Annette von Wangenheim porträtiert Martin Schläpfer als einen anregenden, einfühlsamen Künstler, der stoisch wirkt wie ein Philosoph der Antike, dessen Inneres aber glüht wie Magma.

Peter Claus
> Feuer bewahren – nicht Asche anbeten
Getidan, 10.02.2016
Aus der Ruhe des stillen Beobachtens erwächst effektvoll ein schillerndes Porträt. Schläpfer steht nicht auf Show, er sucht
gedankliche Tiefe. Darin folgt ihm der Film – und strahlt, wie der Protagonist selbst, schließlich eine satte Schönheit aus.

Natali Kurth
Statement für die Tanzkunst
SWR2, Kulturthema am 10.2.2016
In Zeiten, in denen das Fernsehen den Tanz nahezu abgeschafft hat und das Kino ihm höchstens einmal eine Liveübertragung widmet, setzt dieser Film mit langsamen ausgeruhten Bildern und Schnitten und mit einem sehr persönlich daherkommenden Martin Schläpfer ein Statement für die Tanzkunst.

Peter Claus
> „Nie bequem, nie sicher, nie zufrieden“
Die Rheinpfalz, 10.02.2016
So sanftmütig und sensibel, wie Schläpfer bei der Arbeit, in seinem Zuhause oder beim Wandern durch die Natur anmutet, ist auch der Ton der Dokumentation. Damit entspricht diese hervorragend einem Mann, der meint: „Ich finde es immer sehr schwierig, zu sagen, ich bin ein Künstler. Was ist das genau?“

Feuer bewahren – nicht Asche anbeten
KulturKenner NRW, 10.02.2016
Sehenswerte, sinnliche Filmkunst 

Günter H. Jekubzik
> Feuer bewahren – nicht Asche anbeten
Filmtabs, 08.02.2016
Aachener Zeitung, 11.02.2016
Zu dem begeisternden Reichtum dieses dichten Films gehören auch Bilder des vertrauten Fotografen von Schläpfer. Großartige Kunst für Kopf, Augen und das Herz.

Dorothea Hülsmeier
DPA Kurzfassung, 08.02.2016
Tanzfilm und Porträt: „Feuer bewahren  Nicht Asche anbeten“
Hamburger Abendblatt, 11.02.2016
Wohl nie hat man den Tänzer und Choreographen Schläpfer so nahe erleben können, in seiner Leidenschaft für den Tanz, aber auch in der Einsamkeit eines Künstlers.

Ulrich Kriest
> Ein Glücksfall von Kunstvermittlung
FILMDIENST 3/2016
Ein Künstlerporträt und zugleich ein Glücksfall von Kunstvermittlung, dabei aber ein ganz und gar eigenständiges Werk, das sich nicht in Dienst stellen lässt, sondern etwas anzubieten hat. Famos!

Silvia Hallensleben
Feuer bewahren, nicht Asche anbeten
Stadtrevue Köln, 1-2/2016
Filmemacherin Annette von Wangenheim nähert sich dem künstlerischen Kosmos des Choreografen kongenial aus der
persönlichen und professionellen Innenschau ohne die üblichen Experten-Interviews.

Anne Horstmeier
Das Geheimnis des getanzten Raums
WAZ, 27.01.2016
„Sein Ballett ist Musik, ist ein imaginärer Raum“, schwärmt Adriana Hölszky von Schläpfers Kunst. Diesem Geheimnis kommt der bewegende Film nahe.

Boris Gruhl
> Wir sind Zaungäste eines gelassenen Monologs
Musik in Dresden, 26.01.2016
So beeindruckend wie wohltuend ist dabei die Gelassenheit, mit der Martin Schläpfer sich äußert. Eigentlich spricht er
mit sich, und wir haben das Glück, durch diesen so sensibel gemachten Film dabei zu sein.

Carsten Moll
> Feuer bewahren, nicht Asche anbeten
spielfilm.de, Januar 2016
Zudem bietet der Film die einmalige Möglichkeit, Schläpfers Arbeit auf der großen Kinoleinwand zu bewundern.

Micheal Meyns
Filmkritik in Programmkino.de
Januar 2016
Zu beobachten, mit welcher Konzentration und Akribie Schläpfer agiert, wie er und seine Mitstreiter Stücke entwickeln, Ideen haben und verwerfen, bis sich schließlich ein Teil zum Anderen fügt, ist faszinierend.

Gisela Sonnenburg
> Feuer, Wasser, Erde – Tanz
Ballett-Journal. Magazin für Ballett, 15.01.2016
Selbst- und Fremdbild des Künstlers verschwimmen, kommen überein – und wie schon in ihrer Neumeier-Doku lässt Annette von Wangenheim auch hier dem portraitierten Künstler den Raum, sich darzustellen, ohne als Selbstdarsteller zu wirken. Das ist, ganz sicher, eine Kunst für sich.

Nicole Strecker und Bettina Trouwborst
Feuer bewahren – nicht Asche anbeten
tanz, Januar 2016
Ballett-philosophische Tiefenbohrungen

Wolfgang Nierlin
> Dazwischen-Schweben
Kino-Zeit, Januar 2016
Hier erleben wir einen leidenschaftlichen, hochkonzentrierten Choreographen.

Sema Kouschkerian
Düsseldorfs Ballettdirektor Martin Schläpfer: Ein Leben auf dem Sprung
Westdeutsche Zeitung, 22.11.2015
In der wunderbaren Dokumentation ‚Feuer bewahren, nicht Asche anbeten‘ der Filmemacherin Annette von Wangenheim kommt der Zuschauer dem vielfach ausgezeichneten Choreografen Martin Schläpfer ungeahnt nahe.

Dorothee Krings
Interview mit Annette von Wangenheim
Rheinische Post, 18.11.2015

Marion Troja
Der Choreograf Martin Schläpfer – ein Leben im Kinoformat
Westdeutsche Zeitung, 06.11.2015
Ballettdirektor Schläpfer kommt auf die große Leinwand