WDR 2004
Digibeta, 16:9, Stereo, deutsche und englische Fassung
Kamera: Franz Wagenbach
Schnitt: Gisela Koschytorz
Aufnahmeleitung Damaskus: Yahya Al-Madani
Redaktion: Beate Schlanstein
Schauplatz des Films sind zwei palästinensische Flüchtlings-Lager bei Damaskus im Jahr 2003: das ländliche Quabr Essit und Yarmouk, die langjährige und zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch intakte, inoffizielle Hauptstadt der Palästinenser in Syrien.
Der Film lenkt den Blick auf Gefühle und Gedanken der Vertriebenen, handelt von den Verletzungen unter der Oberfläche. Palästinenser unterschiedlicher Generationen beschreiben, was sie am meisten
schmerzt: das Fehlen der nationalen Identität, des eigenen Staates, sämtlicher politischen Rechte, der Bewegungsfreiheit und der Selbstbestimmung.
In diesem Film geht es um eine von der Politik erzwungene menschliche Tragödie, die in Syrien Hunderttausende, weltweit mehrere Millionen Menschen betrifft. Sie ereignet sich im Stillen, hinter
den Kulissen, jenseits der Kriegsschauplätze Gaza, Westbank oder Israel.
Golden Camera Award 2005
auf dem International Film And Video
Festival California
Literatur
Edward W. Said:
The Politics of Dispossession
Vintage Books 1995
ISBN 0-679-76145-4
The Long Journey
Palestine Refugees and UNRWA
UN Sales Number: G.V.E. 95 0.26
ISBN 92-1-100709-7
